Mission #Klassenerhalt läuft besser als erwartet:

Kategorie: 1. Herren

Erste Mannschaft nach überzeugender Hinrunde auf Platz 4 in der Landesliga

Mit einer Punkteausbeute von 14:8-Punkten konnte sich die Erste eine sehr solide Ausgangslage erarbeiten, um in der Rückrunde den Klassenerhalt zu erreichen, auch wenn sich einige der Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt verstärken.

Insgesamt gewann die Mannschaft sieben Spiele und musste lediglich vier Niederlagen einstecken. Bei drei dieser vier Niederlagen trat man sehr stark ersatzgeschwächt auf, die vierte und dem Empfinden nach „einzige wirkliche“ Niederlage gab es gegen den TV Voerde. Highlights der Hinrunde waren wohl die 9:6-Siege gegen den Tabellendritten TTVg WRW Kleve am ersten Spieltag und den Tabellensechsten VfL Rhede.

In der Rückrunde braucht die Erste eine ähnliche Leistung: Der vermehrte Abstieg und die sehr enge Situation im Mittelfeld bedingen, dass sich keine „Mittelfeld“-Mannschaft sicher fühlen darf! Der Vorsprung auf einen Abstiegs-Relegationsplatz beträgt aktuell vier Punkte.

Der „kurze“ Blick auf die Leistung der „acht“ Spieler:

Nummer 1: Ingo Rix: Spielte die Bilanz, die wir uns alle erhofften. Ihn warfen oft Erkältungen und zuletzt eine Knieverletzung zurück, in vielen Spielen fehlte es dadurch teilweise an „Puste“ und daher ist sein ganzes Potenzial nicht gänzlich erschlossen. In der Rückrunde kann er seine positive Bilanz womöglich noch weiter ausbauen. (10:6)

Nummer 2: Luca Kasper: Im letzten Spiel spielte er mit Rückenverletzung und daraus resultierten zwei Niederlagen, daher „verschändelt“ der Blick auf seine Gesamtbilanz erstmal seine Hinrunden-Leistung. In den Spielen, in denen es drauf ankam, punktete er und zeigte auch gegen stärkere Akteure oft gute Leistungen. Auch ihm kann in der Rückrunde eine Verbesserung seiner Bilanz zugetraut werden. (8:13)

Nummer 3: Christian Timmerman: Bank in der Mitte, verlässt den Tisch immer als Sieger. Großes Manko: Erreicht den Tisch leider zu selten. Darf nun wie Kurscheit anno 2017 sagen, dass er ungeschlagen ist.

Nummer 4: Thorsten Kurscheit: Half im Pokal und beim letzten Hinrundenspiel aus. Kommt hoffentlich wieder in den Genuss und dann auch wieder in seinen Flow. #baustein 

Nummer 5: Alexander Gebauer: Die eigentliche Nummer 3 des Teams „performt stabile Leistungen“. Nach seinem eigenen Befinden spielte er eine gute, aber noch zu verbessernde Hinrunde. Seine Bilanz in der Mitte lautet 7:3 (insgesamt 7:5). Alex, wenn du es schon sagst, dann ist dem nur beizupflichten. 😉

Nummer 6: Maarten Peltz: Seine meisten Einsätze hatte Maarten in der Mitte und erreichte dort mit 7:4-Spielen eine gute Bilanz. Schlug Spieler mit mehr Punkten teilweise klar mit 3:0 und sorgte dafür, dass in einigen Spielen erst gar keine Stimmung aufkam, nachdem er als Nummer 4 die gegnerische Nummer 3 „ausschaltete“. (9:7)

Nummer 7: Bastian Jäschke: Die Rolle als „Bank“ im unteren Paarkreuz nehmen Bastian und Jürgen ein. Mit einer 7:1-Ausbeute hat Bastian entscheidenden Anteil daran, dass der Mannschaftssprecher in jedem Telefonat mit dem NRZ-Journalisten Thomas Kristaniak Sätze wie „Unten waren wir einfach besser!“ sagen kann.

Nummer 8: Jürgen Grewing: Hatte in den letzten Monaten oder gar Jahren oft mit Seh-Problemen am Tisch zu kämpfen, aber konnte nun den Bock umstoßen (5 Euro ins Phrasenschwein) und Licht ins Dunkel bringen. In der Landesliga spielte der Spitzenspieler der zweiten Herrenmannschaft eine gute 8:2-Bilanz. Seine beiden Niederlagen setzte es gegen starke Spieler in Rees. Unser zweiter „Unten waren wir einfach besser“-Spieler.

Doppel: Im Vergleich zur letzten Saison leider schwächere Doppelleistung, 16:18. Kein Hals- und Beinbruch, startet man allerdings mit 0:3 – wie in Voerde – wird es nahezu unmöglich, dass man das Spiel noch dreht. Fazit zum Doppel: Einziges „sportliches“ Manko, was sicherlich auch die Spieler „nervt“.

Mal sehen, was die Rückrunde bringt. Unser großes Ziel lautet weiterhin Klassenerhalt und der Weg bis zur finalen Sicherung ist noch lang.

(Text: Christian Timmerman)

 

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