TTC Homberg I - TTC BW Krefeld II 9:0

Kategorie: 1. Herren

Von Leistungskeglern, Laufkünstlern und der „verlorene-Punkte“-Maut

Krefeld besitzt - laut den TTR-Werten der potenziellen Spieler von 1-6 von vor der Saison - die stärkste Mannschaft in der Bezirksklasse. Vor der Saison hatten wir uns also auf ein enges Spiel eingestellt, auch wenn wir wussten, dass sie nie/ selten mit dieser Aufstellung spielen würden. Am Samstag traten sie mit drei Ersatzspielern an, so dass wir das Spiel schnell 9:0 beenden konnten. Spannende und „gute“ Spiele gab es dennoch und nur um ein Beispiel zu nennen: Das Spiel Grewing gegen. Dennis Wienands war sicherlich ein Spiel, was man in der Bezirksklasse nicht oft sieht. Insgesamt benötigte es am Samstag mehr Leistung unsererseits als gegen einige vorherige Mannschaften. (Was den Fokus der Berichte dann- wie man liest- nicht unbedingt auf den sportlichen Aspekt lenkt) In der nächsten Woche tritt das Ensemble in der heimischen Halle gegen ASV Einigkeit Süchteln IV an. Kapitän Kurscheit, der in seiner Freizeit neben der Liebe zum Kaiserschnitt auch noch der Liebe zum semiprofessionellen Kegelsport nacheifert und daher am kommenden Samstag nicht zur Verfügung steht, wird die Mannschaft nicht unterstützen können. Dafür greift der ausgeruhte Terworth wieder ins Geschehen ein und wird zusammen mit Publikumsliebling Andreas Wenz (Anmerkung der Redaktion: Leistungsträger zweite Mannschaft) den „Kampf“ um die zwei Punkte gegen Süchteln annehmen. ttc-homberg.de sprach zuerst mit Kurscheit: „Den Luxus in der harten und langen Saison, die noch viele kräftezehrende Spiele mit sich bringen wird, auf weitere qualifizierte und ausgeruhte Fachkräfte zurückgreifen zu können, ist sicherlich ein entscheidender Vorteil im Aufstiegsrennen.“ (Ernst gemeintes Danke an dieser Stelle an alle Ersatzleute der zweiten Mannschaft!) Nach knapp einem Viertel der Saison lassen sich die Bilanzen der einzelnen Akteure „gut“ lesen- ungeschlagen (trotz einiger „guter“ Gegner) ist Lauf- und Bewegungskünstler Grewing, der durch unermüdlichen Trainingseinsatz und Siegeswillen besticht. Zur Lage und Entwicklung der Mannschaftskasse resümiert derweil der Finanzvorstand der „Ersten“ Kasper (pro Niederlage im Einzel ein Euro, Doppel 50 Cent, etc.): „Eine katastrophale Entwicklung, mit der man sicherlich nicht hat rechnen können. Die 0 steht in jedem Fall auch hier, aber auf dieser Basis ergibt sich wenig Handlungsspielraum bezüglich der Planung größerer Aktivitäten abseits der Platte. Wir werden über eine „verlorene-Punkte“-Maut nachdenken müssen.“ Zum Verlauf dieser Saison und zur Gestaltung finanzieller Belange werden Sie, lieber Leser, weiterhin über alles Wichtige informiert.

Text: Christian Timmerman

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