TTC Homberg I - Das Ende der Hinrunde

Kategorie: 1. Herren
Das Ende der Hinrunde: Fast alles nach Plan!!
Das Fazit zur Hinrunde lautet: Erster! „Teil-Ziel“ erreicht. Eine Niederlage, viele eindeutige Siege. In der Rückrunde heißt es: Weiter Spannung halten, keine Ausrutscher leisten und gegen Königshof 2, BW Krefeld und Hüls 110% spielen.
 
Es folgt ein kurzer Blick auf die einzelnen Akteure der ersten Herrenmannschaft:
- Jörg Löbe (Bilanz: 5:2 oben): Edelreservist. Gegen Einigkeit Süchteln holte er zwei ganz wichtige Punkte und setzte sich gegen das starke obere Parkkreuz durch. Blieb- ebenso wie weitere Mitspieler an diesem Tag- gegen Hüls eher blass.
- Jürgen Grewing (12:5 oben): Klang in den Berichten vorher bereits an. Nahm die „FC-Bayern-Rolle“ immer imposant an, spielt eine sehr stabile Saison! Er ist heiß auf den Aufstieg in die Bezirksliga.. ;)
- Thorsten Kurscheit (9:3 oben, 5:0 mitte, insg. 14:3), DTTB-Legende und Schock-Ass: Entzauberte in der bisherigen Saison die Gegner vor allen Dingen mithilfe seines berühmten Kaiserschnitts. Für die weniger erfahrenen Leser liegt in der folgenden Fußnote eine Definition für „Kaiserschnitt“ vor.1
- Michael Licht (8:4 mitte): Jussuf!2 Ein einzigartiger Aufschrei, der die fremden Spieler und unbekannten Zuschauer bei den Spielen von M. Licht verwundert. Michael hat sich, wie er bemerkte, aus einem Loch rausgezogen. In die Saison startete er mit körperlichen Problemen, die seine Vorhand sichtlich schwächten- diese Verletzung scheint überwunden. TTC-Homberg meint: Nice!
- Kasper Luca (6:2 mitte, 2:1 unten): Wenn die Vorhand kommt, läufts.. Nach dem Motto „Bewegliche Spieler brauchen keine Rückhand“ spielt Küken Luci seinen Stiefel runter. Im Doppel eine Macht- aber wen wundert das? Er ist Linkshänder.
- Christian Timmerman (3:0 mitte, 9:1 unten): Der bessere Linkshänder dieser Mannschaft. Rückhand hat Oberliga-Niveau.
- Michael Terworth (4:2 unten): „Geile-Säue“-Terworth! Wollte ursprünglich nur zwei-drei Spiele machen. Am Ende wurden es sechs. Nicht schlimm, spielt ein super Tischtennis! Dazu sorgt er mit weiteren Akteuren für ein unvergleichbares Spam-Feeling in den (mittlerweile sind es mehrere) Whats-App-Gruppen der ersten Herrenmannschaft... Eventuell hätte er in Hüls für einen anderen Spielstand sorgen können.
 
Die Doppel:
Laufen! Definitiv! Auch wenn einzelne Doppel (bspw. Kur/ Tim) definitiv noch Steigerungsbedarf hinsichtlich ihrer spielerischen Stärke haben, spricht die Bilanz Bände: 29:5 (Kurscheit/ Timmerman mit 11:0 Bilanz, Grewing/ Licht mit 7:3 gegen Doppel 1, Doppel 3 in der gesamten Saison ungeschlagen).

 

1 Auszug aus Terworth, Michael: Faszinosum Kurscheit, in: Terworth, Michael: Tischtennis mit Micha, Duisburg, 2016, S. 24.: „Kaiserschnitt, der: Der Kaiserschnitt ist die technische Verfeinerung und somit stärkere Version des Turnierschnitts. Dieser wird angewandt bei körperlichen Defiziten, die einen Punktgewinn durch aggressivere Schlagtechniken nicht ermöglichen. Kaiserschnitt beherrschen in der Regel Spieler mit Erfahrung auf Verbandsebene. Turnierschnitt ist teilweise schon auf Kreisebene zu finden. In ländlichen Gegenden wird der Turnierschnitt auch als „Asche“ bezeichnet, der Kaiserschnitt hingegen als „Minze“.“

 

2 Auszug aus Terworth, Michael: Kampfgeschrei, in: Terworth, Michael: Tischtennis mit Micha, Duisburg, 2016, S. 117.: „Jussuff, der: Kampfschrei nach erfolgreichem Punktgewinn. Insbesondere in engen Spielsituationen von Michael Licht entworfener Ausruf, um den Gegner nicht nur durch den starken Ballwechsel zu demotivieren, sondern zusätzlich noch zu verwirren.“

 

Text: Christian Timmerman (und nein, ich weiß immer noch nicht was der nimmt)

 

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