TTC Homberg I - Einigkeit Süchteln Vorst 9:4

Kategorie: 1. Herren

Die entfesselte Krake und 1 feuchter Aufwisch

Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Die Sonnenzeit des 28. Februars neigt sich dem Ende entgegen. Die Uhrzeit: 16:34 Uhr. Die zweite Halbzeit der Bundesliga beginnt. Spielstarke Kölner, Ingolstädter und gewohnt überragende Münchener fesseln die gesamte Bevölkerung Deutschlands an die Bildschirme. Die ganze Bevölkerung?

Nein! Einige von „Bodenproblemen“-geplagte Tischtennis-Ikonen der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft schreiten zur Tat: Die Tasche gepackt, der Schrubber im Anschlag, das Tuch nass. Kurscheit eröffnet um 16:53 den dreizehnten Spieltag der Bezirksklasse (aus Sicht der Homberger) mit einem feuchten Aufwisch. (Zur Information „unwissender“ LeserInnen: Der Boden der Erich-Kästner-Schul-Arena ist in den Augen einiger Spieler „bearbeitungswürdig“ vong Grip her. Den Boden zu wischen hilft einigermaßen: Zumindest verbessert es die Lage vor Ort).

Einige Minuten später betreten die Gegner den frisch geputzten Boden der Homberger Spielstätte.

Der (kurze) Blick auf die gegnerische Mannschaft zeigt: Mit 11:15 belegt die TTV Einigkeit Süchteln-Vorst nach 13 Spieltagen einen Mittelfeldplatz. Der Blick auf die Bilanzen der Gegner (und deren TTR-Werte) sowie die Erfahrung aus dem Hinspiel (9:4 für Homberg) führten letztlich dazu, dass Homberg den Gegner vollkommen erst nahm und Chef-Prognostiker Kurscheit in kluger Voraussicht den Kraken, alias Star-Spieler Jörg Löbe, befreien ließ.

Die Homberger Jungs hielten mit Grewing, Kurscheit, Timmerman, Kasper, Terworth und dem eben erwähnten Löbe dagegen (Anmerkung der Redaktion: Licht im Kreativ-Urlaub).

Zum Spielbericht: http://wttv.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTTDE.woa/wa/groupMeetingReport?meeting=9073605&championship=D%C3%BCsseldorf+16%2F17&group=275363

Nach knapp drei Stunden beendete Timmerman das Spiel. Am Ende lautete das Ergebnis- wie im Hinspiel- 9:4. Die zahlreichen Zuschauer sahen fünf 5-Satz-Matches, von denen drei Homberg für sich entscheiden konnte. Grewing musste leider seinen beiden starken Kontrahenten aus dem oberen Parkkreuz gratulieren: Beide Einzelspiele verlor er „unglücklich“ im fünften Satz. Auch Kapitän Kurscheit erwischte nicht seinen besten Tag. Bereits gestresst und vorbelastet durch die „Schrubber“-Belastung unterlag er im „fünften“. Dagegen waren Krake Löbe, Kasper und Metti Terworth im fünften Satz erfolgreich. Kasper, der im fünften Satz schon dem Verlust des 1600er-Titels nahe war, und Terworth, der sich selbst „gut“ und produktiv „pushte“, gewannen ihre knappen Duelle.

In der anschließenden Trainings-Session, die ohne Grewing, der Gerüchten zufolge zur „Strafe“ einen „I-will-survive“-Mitternachtslauf in und um Marxloh absolvierte, und Kraken Löbe stattfand, wurden weitere taktische Schwerpunkte für die nächsten Wochen gesetzt und darüber hinaus das Doppel-Training intensiviert.

Der Spieltag endet knapp vor Mitternacht. Die Uhrzeit: 23:30 Uhr. Die Halle ist abgeschlossen. Für einige Akteure begann nun das Alternativ-Programm: Bundesliga-Zusammenfassungen ansehen (vong Verpassung zweiter Halbzeit wegen schrubben her).

Live für Sie immer vor Ort: Reporter Tim.

PS: Tempuswechsel sind beabsichtigt. Rechtschreibfehler sowieso.


Text: Christian Timmermann

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