Webmail

Allen Nutzern von E-Mailadressen unter der Domäne ttc-homberg.de stehen zwei Webinterfaces zur Auswahl zur Verfügung, die es ermöglichen, E-Mails aus dem Browser zu lesen und zu schreiben. Schon alleine des Komforts wegen, empfiehlt es sich, auf dem eigenen Computer zu Hause stattdessen besser ein richtiges E-Mailprogramm wie Mozilla Thunderbird zu verwenden. Die dazu notwendigen Informationen sind samt Videoanleitung unter Mitgliedermail zusammengefasst.

Als Webinterfaces werden SquirrelMail und Roundcube webmail angeboten. Beide sind unter der Adresse http://mail.ttc-homberg.de erreichbar. Beim Aufruf des jeweiligen Loginformulars wird auf einen 128 bit verschlüsselten Server weitergeleitet.

Technisches

SquirrelMail

Squirrelmail empfängt E-Mails per IMAP und versendet sie per SMTP. Der Login auf den SMTP-Server erfolgt cram-md5 gesichert. Sortieren der E-Mails erfolgt serverseitig. Dies ist besonders auf älteren oder schwächeren Systemen interessant, da selbst bei einer großen Menge von E-Mails keine Leistungseinbußen zu erwarten sind. Als alt hergebrachtes Programm kann SquirrelMail auch ohne Javascript genutzt werden. Lediglich Session-Cookies müssen vom Browser akzeptiert werden.

Roundcube webmail

Roundcube empfängt E-Mails ebenfalls per IMAP. Aufgrund gewisser Inkompatibilitäten wird statt SMTP das einfache sendmail verwendet. Session-Cookies müssen auch hier vom Browser akzeptiert werden. Da Roundcube auf AJAX setzt, müssen ferner Javascript aktiviert sein und der Browser XMLHttpRequest unterstützen. Jeder aktuelle auf privaten Computern verbreitete Browser erfüllt diese Bedingungen. Durch AJAX bietet Roundcube u.a. von Desktopprogrammen bekannte Handhabungen wie drag&drop von Nachrichten und Autovervollständigung bei Empfängeradressen.

Bekannte Mängel

SquirrelMail

Ungelesene E-Mails werden beim Öffnen nicht richtig dargestellt. Auslöser ist die Formatierung der Flags im Header der E-Mails seitens des Mailservers. Ein work-a-round ist es, im Browser eine Seite zurückzugehen und die E-Mail erneut anzuklicken. Laut SquirrelMail ist es ein Fehler des Servers und es besteht kein Interesse an einer Kompensation. Eigentlich schade, da sich unter den getesteten Programmen nur SquirrelMail daran stört.

Roundcube webmail

Durch die Verwendung von sendmail statt SMTP könnten E-Mails auf dem Server des Empfängers als Spam erkannt und ohne weitere Mitteilung an Sender/Empfänger gelöscht werden. Das liegt daran, dass der Absender augenscheinlich namentlich nicht zum sendenden Server passt. Daher wird die E-Mail als Fälschung angesehen. Spammer gehen i.d.R. genau so vor, weshalb diese Art der Spamabwehr in der Tat viele Spams blockiert. Leider werden aber auch viele legitime E-Mails fälschlicherweise gelöscht. So haben z.B. Firmen oder auch Studentenwohnheime ein berechtigtes Interesse, zu vermeiden, dass Schadsoftware aus ihren Netzen verbreitet wird. Zu diesem Grund blocken Sie jeden Kontakt zu fremden SMTP-Servern (E-Mailversand). Im Gegenzug erlauben sie, den eigenen SMTP-Server (auf dem dann z.B. ein Virenscanner läuft) mit beliebigen Absenderadressen zu verwenden, s.d. die Angestellten/Studenten dennoch aus dem E-Mailprogramm heraus ihre privaten E-Mailadressen als Absender nutzen können.
Der Grund, dass sendmail verwendet wird, ist, dass die StartTLS Implementierung in Roundcube nicht mit dem verwendeten E-Mailserver zusammenarbeitet. Da andere Server scheinbar keine Probleme machen, scheint der Server unseres Hosters tatsächlich etwas eigen zu sein. Sobald Roundcube robuster (oder falsch genug?) arbeitet, wird auf SMTP umgeschaltet werden.

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