Vereinsmeisterschaften 2016

Kategorie: Verein

Am 11.6.2016 fanden die diesjährigen Vereinsmeisterschaften des TTC Homberg in der heimischen Halle statt.

 

Das Teilnehmerfeld war gut gefüllt, die Verpflegung war reichlich und die Motivation der Kombattanten auf höchstem Niveau. Klangvolle Namen wie z.B. Fink, Seifert, "Peitsche" Pittlik, Kurscheit, Mazur und Matten ließen schon erahnen, dass es hart umkämpfte, aber auch in jedem Fall faire Duelle geben würde, die den Samstag zu einem Meilenstein der Sportgeschichte werden lassen würden. Und so kam es auch. Pünktlich um 14 Uhr verkündete der Präsident Sascha Pittlik die Eröffnung des Wettbewerbs und die Gruppenphase startete. Der Spielmodus sah vor, dass die Gruppenersten und -zweiten sich für die Endrunde der letzten 16 qualifizieren würden und die Ränge 3 und 4 der Gruppen sich ebenfalls in einer Trostrunde ("Herren B") jeweils im KO-System messen sollten. Die Doppeldisziplin startete ohne vorheriges Gruppengeplänkel direkt im Doppel-KO-System und wurde parallel gespielt.

Es würde zu weit führen und die Grenzen der Berichterstattung sprengen hier die ganzen Vorrundenspiele zu beschreiben, doch soll vermerkt sein, dass es viele gute Spiele gab, so dass auch die zahlreich erschienenen Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Vermerkt sei, dass es in den Gruppenspielen nur wenige Überraschungen gab, so dass sich folgende Ränge ergaben (Rang 1 und 2 qualifizieren sich hierbei für die Endrunde A, die anderen für Endrunde B):

Gruppe 1: Kurscheit, Seifert, Vana, Steigenhöfer

Gruppe 2: Kathmann, Buunk, Lehmkuhl, Jansen

Gruppe 3: Gebauer, Piitlik, Worm, Tomkewicz

Gruppe 4: Mazur, Fink, Matten, Salbert

Gruppe 5: Wenz, Goronzy, Matrood, Kraemer

Gruppe 6: Peltz, Robertz, Bittner, Handschu

Gruppe 7: Eleperuma, Strohschein, Huhn

Die Endrunden blieben auf hohem Niveau, nach harten Duellen war es am Ende aber doch der an eins gesetzte Kurscheit, der alle anderen dominierte und im Finale einen glatten Dreisatzsieg gegen Wenz für sich verbuchen konnte. Der an zwei gesetzte Kathmann konnte aus terminlichen Gründen nicht mehr an der Hauptrunde teilnehmen. Größte Überraschung in der Hauptrunde war aber wohl der fulminante Sieg von Patryk Mazur gegen den ehemaligen Landesligaspieler, Publikumsliebling und Geheimfavoriten Marco Seifert, der sich trotz großem Kampfgeist dem etwas austrainierter wirkenden Mazur geschlagen geben musste. Nutznießer war natürlich Kurscheit, der so ein Finale gegen Seifert (Devise: "Blocken+Klatschen") vermeiden konnte.

In der B-Endrunde setzte sich Thomas Vana (viele werden ihn von seiner Zeit beim MSV kennen) gegen alle anderen durch und wurde verdienter Sieger seiner Klasse. An dieser Stelle sei aber auch auf die Physis des Sportkameraden Lehmkuhl hingewiesen, dessen heimischer Kraftraum beeindruckende Wirkung zeigt und der konditionell wohl zu den stärksten im Feld gehörte.

Die Doppel-Konkurrenz wurde beherrscht von Goronzy/Kathmann, die ungeschlagen ins Finale einzogen und dort dann auf die Sieger der Trostrunde warten mussten. Da dies über Gebühr lang dauerte (danke noch mal, Mazur) konnte Kathmann auch zum Doppelendspiel nicht mehr antreten und Kurscheit/Vana kamen neben ihren Einzelerfolgen auch hier zum zwar kampflosen, aber wohl auch verdienten Erfolg.

Alles in allem ein runder Tag beim TTC Homberg, der seinen Ausklang in einem gemütlichen Beisammensein bei Grill und Kaltgetränken fand.

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